Drakes-Leoparadies
  Einrichtung
 

Die Einrichtung

Kalzium und Wasser:

Ganz wichtig sind Kalzium- und Wasserschale, die im Terrarium nicht fehlen dürfen.
Geeignete Gefäße kann man im Zoofachhandel erwerben oder schaut sich im Baumarkt um. Blumentopfuntersetzer aus Ton oder Plaste eignen sich sehr gut, aber man kann auch Glasschälchen verwenden.

Höhlen und Versteckmöglichkeiten:

Versteckmöglichkeiten sollten in allen Temperaturbereichen des Terrariums vorhanden sein, damit die Leos selbst wählen können wann und wo sie sich lieber aufhalten möchten.
Pro Tier sollte man mindestens eine „Unterkunft“ einplanen.
Die Höhlen und andere Versteckmöglichkeiten sollten flach sein, sodass die Leos beim Hineinkriechen immer noch mit dem Rücken die Decke berühren.
Am besten eignen sich Höhlen mit kleinen Ein- und Ausgängen, durch die sich die Leos sicherer fühlen. Höhlen mit 2 „Schlupflöchern“ sind sehr zu empfehlen. So haben die Leos eine größere Chance zu flüchten, falls es in der Höhle zu Streitigkeiten mit Artgenossen kommt.
Bei der Auswahl der verschiedenen Versteckmöglichkeiten sollte man darauf achten, dass man diese leicht kontrollieren kann.

Verwenden kann man zum Beispiel:
  • Blumentöpfe und Untersetzer aus Ton und Plaste
  • Tonscherben
  • Korkrindenstücke oder Korkplatten
  • Steine
  • diverse Höhlen aus dem Zoofachhandel
  • selbstgebaute Höhlen (Vorgehensweise z. B. wie beim Bau einer Rückwand)
  • ein Stück Plastikröhre im Bodengrund
  • u. v. m., werde einfach selbst kreativ

Wichtig ist es nur, dass die Höhlen fest im Bodengrund stecken. Die Leos könnten sonst beim Graben von der Höhle „erschlagen“ oder eingeklemmt werden, wenn sie wegrutscht.

Feuchte Höhlen:

Feuchte Höhlen spielen bei der Häutung und bei der Eiablage eine wichtige Rolle. Sind diese nicht vorhanden, kann es zu Häutungsproblemen oder Legenot kommen.

Beispiele für feuchte Höhlen:     

  • ein halbierter Blumentopf aus Ton, der befeuchtet wird (Ton hält Feuchtigkeit sehr gut)
  • Blumentopfuntersetzer aus Ton mit Kokoshumus füllen und darüber einen Stein legen, aber einen kleinen Spalt lassen, damit die Leos rein und raus können
  • Bodengrund unter einer Höhle oder einem Stein anfeuchten
  • Plastikdose mit Loch im Deckel und mit Kokoshumus gefüllt (Wet-Box)
  • einen Teil des Terrariums abends mit lauwarmem Wasser eisprühen
  • usw.

Achtung: Vermiculite darf nicht für feuchte Höhlen im Terrarium verwendet werden! Es wird bei der Inkubation verwendet, weil es ein sehr guter Wasserspeicher ist. Allerdings hat es einen sehr hohen Magnesiumanteil und die Leos könnten nach dem Fressen dieses Substrates sterben.


Sichtschutz und Klettermöglichkeiten:


Äste, Wurzeln, Steine, trockene Grasbüschel, Korkrinden und Korkplatten dienen den Leos als Klettermöglichkeiten und Sichtschutzbarrieren.
Die verschiedenen Gegenstände bilden den dekorativeren Teil der Terrarien-einrichtung, deswegen sollte hier auch jeder selbst schauen, was er seinen Leos bieten möchte.
Wichtig ist nur, dass Wurzeln und Kletteräste stabil befestigt sind, waagerecht verlaufen, eine raue Borke haben und einen Durchmesser von ca. 5 cm haben.
Andere Gegenstände im Terrarium sollten ebenfalls gut befestigt sein, damit sie durch das Untergraben nicht umfallen und die Leos verletzen. Außerdem sollte man überwiegend Gegenstände verwenden, die eine raue Oberfläche haben. So können die Leos gut klettern und sich bei der Häutung daran reiben.

Pflanzen:

Leopardgeckos sind nicht unbedingt auf Pflanzen angewiesen. Sie sehen zwar sehr schön im Terrarium aus und bieten den Leos Sichtschutzbarrieren, aber sind am Ende doch eher etwas für das Auge.
Bei der Auswahl von Pflanzen sollte man darauf achten, dass diese auch mit den Klimabedingungen im Terrarium zurechtkommt. Sie dürfen auch nicht giftig sein oder spitze Stacheln oder Blätter haben, welche die Leos verletzen könnten.
Man sollte auch bedenken, dass Pflanzen auf Sonnenlicht (UV-Strahlen) angewiesen sind und ebenfalls ständige Pflege brauchen. Also müsste extra für die Pflanzen eine UV-Beleuchtung im Terrarium angebracht werden.